Ein bis zwei Solarmodule auf dem Balkon, der Terrasse oder an der Fassade genügen, um einen Teil des eigenen Haushaltsstroms selbst zu erzeugen. Genau das ist die Idee hinter dem Balkonkraftwerk: eine kleine Photovoltaikanlage, die sich ohne Elektrofachbetrieb anschließen lässt.
Was seit dem Solarpaket 1 erlaubt ist
Die Reform hat die zulässige Wechselrichterleistung von 600 auf 800 Watt angehoben und die Modulleistung auf bis zu 2.000 Watt Peak erweitert. Die frühere Pflicht zur separaten Anmeldung beim Netzbetreiber ist entfallen, übrig bleibt die einfache Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.
Was das für deinen Stromvergleich bedeutet
Ein Balkonkraftwerk ersetzt keinen Stromvertrag, es senkt lediglich den Reststrombezug aus dem Netz. Wie stark, hängt von Ausrichtung, Verschattung und deinem Verbrauchsverhalten ab. Für den verbleibenden Reststrom lohnt sich weiterhin der Vergleich der Anbieter, besonders bei einem Ökostromtarif, der zum eigenen Solarstrom passt.