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Aufgeschlagenes Buch mit warm leuchtender Glühbirne auf einem Schreibtisch, Sinnbild für verständlich erklärte Strombegriffe.

Stromlexikon

Bidirektionales Laden

Bidirektionales Laden einfach erklärt: Definition, Einordnung und was du wissen musst.

Auch: V2G, V2H, Vehicle-to-Grid

Definition

Bidirektionales Laden ermöglicht einem Elektroauto, Strom über die Wallbox nicht nur aufzunehmen, sondern bei Bedarf auch wieder abzugeben. Die Fahrzeugbatterie fungiert dabei als Speicher für den eigenen Haushalt (Vehicle-to-Home) oder für das öffentliche Stromnetz (Vehicle-to-Grid).

Eine E-Auto-Batterie speichert deutlich mehr Energie als ein typischer Heimspeicher, meist ein Vielfaches. Bidirektionales Laden hebt genau dieses Potenzial: Das Fahrzeug lädt günstigen oder selbst erzeugten Strom und speist ihn bei Bedarf zurück, statt ihn nur zu verbrauchen.

Vehicle-to-Home und Vehicle-to-Grid

Bei Vehicle-to-Home (V2H) versorgt das Auto den eigenen Haushalt, etwa abends mit Solarstrom, der mittags geladen wurde. Bei Vehicle-to-Grid (V2G) fließt Strom zurück ins öffentliche Netz und kann dort netzdienlich wirken, besonders in Kombination mit einem dynamischen Tarif, der günstige und teure Stunden unterscheidet.

Nötig dafür sind ein bidirektional-fähiges Fahrzeug, eine passende Wallbox und die geeignete Messtechnik. Die Technik steht noch am Anfang der breiten Marktverfügbarkeit, gilt aber als wichtiger Baustein, um Elektroautos aktiv in die Energiewende einzubinden.

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