Beim Vergleich von Solarmodulen taucht immer wieder eine Kennzahl auf: Kilowattpeak. Sie gibt an, wie viel Leistung ein Modul unter genormten Testbedingungen (festgelegte Einstrahlung, Zelltemperatur und Lichtspektrum) maximal erzeugt.
kWp und kWh sind zwei verschiedene Größen
Wichtig ist die Abgrenzung: kWp beschreibt eine Leistung, den Spitzenwert im Moment der Messung. kWh dagegen ist die über Zeit erzeugte Energiemenge. Als grobe Faustregel liefert ein Kilowattpeak in Deutschland, je nach Standort und Ausrichtung der Anlage, rund 900 bis 1.100 kWh Strom im Jahr.
Bei Balkonkraftwerken bezieht sich die kWp-Angabe auf die Leistung der Module, während die zulässige Einspeisung zusätzlich über die Wechselrichterleistung in Watt gedeckelt wird. Beim Kauf solltest du beide Werte getrennt betrachten.