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Aufgeschlagenes Buch mit warm leuchtender Glühbirne auf einem Schreibtisch, Sinnbild für verständlich erklärte Strombegriffe.

Stromlexikon

Abschlag

Abschlag einfach erklärt: Definition, Einordnung und was du wissen musst.

Auch: Abschlagszahlung, Monatsabschlag

Definition

Der Abschlag ist die monatliche Vorauszahlung, mit der Stromkunden ihre voraussichtlichen Jahreskosten in gleichmäßigen Raten begleichen. Grundlage ist der geschätzte Jahresverbrauch, multipliziert mit dem Arbeitspreis zuzüglich Grundpreis. Nach Ablauf des Abrechnungszeitraums wird der tatsächliche Verbrauch mit den geleisteten Abschlägen verrechnet.

Kaum ein Stromkunde zahlt seine Jahresrechnung in einer Summe. Üblich ist die Ratenzahlung per Abschlag: Zwölf gleich große Beträge, die grob dem erwarteten Jahresverbrauch entsprechen, fließen monatlich vom Konto, bevor am Jahresende die tatsächliche Abrechnung folgt.

So setzt sich der Abschlag zusammen

Dein Versorger schätzt den Jahresverbrauch in Kilowattstunden, rechnet Arbeitspreis und Grundpreis dazu und teilt die Summe durch die Zahl der Abschlagstermine:

Monatsabschlag ≈ (Jahresverbrauch × Arbeitspreis + Grundpreis) ÷ 12

Ziehst du neu ein oder wechselst zu einem neuen Anbieter, fehlt eine eigene Verbrauchshistorie. Dann greifen Erfahrungswerte vergleichbarer Haushalte oder das Standardlastprofil.

Was am Jahresende passiert

Sobald der Netzbetreiber den Zählerstand erfasst, gleicht die Jahresabrechnung Soll und Ist ab:

Wiederholen sich große Nachzahlungen oder Guthaben, lohnt eine Anpassung des Abschlags. Sinkt dein Verbrauch dauerhaft, etwa nach einem Gerätetausch, kannst du eine Senkung verlangen, statt dem Anbieter monatelang zu viel zu leihen.

Verwandte Begriffe: Kilowattstunde Grundversorgung Arbeitspreis Lokale Strompreise nach Ort → Mehr erfahren →

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