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Aufgeschlagenes Buch mit warm leuchtender Glühbirne auf einem Schreibtisch, Sinnbild für verständlich erklärte Strombegriffe.

Stromlexikon

Nulleinspeisung

Nulleinspeisung einfach erklärt: Definition, Einordnung und was du wissen musst.

Definition

Nulleinspeisung bezeichnet eine Photovoltaikanlage, die technisch über ein Einspeisemanagement so geregelt ist, dass praktisch kein Strom ins öffentliche Netz eingespeist wird. Häufiger Grund ist eine fehlende oder verzögerte Netzanschlusskapazität; überschüssiger Solarertrag wird dabei am Wechselrichter gedrosselt oder muss in einem Speicher aufgenommen werden.

Manche Standorte haben schlicht keine freie Netzanschlusskapazität für zusätzliche Solareinspeisung, etwa in ländlichen Netzgebieten mit ohnehin schon vielen PV-Anlagen. Die Lösung dafür heißt Nulleinspeisung: Die Anlage darf zwar Strom erzeugen, aber nicht ins öffentliche Netz abgeben.

Wie die technische Drosselung funktioniert

Ein Einspeisemanagement überwacht laufend die Leistung am Netzübergabepunkt und regelt den Wechselrichter so, dass die Einspeisung nahe null bleibt. Überschüssiger Solarstrom, der weder verbraucht noch eingespeist werden darf, geht dabei technisch verloren, sofern er nicht zwischengespeichert wird.

Warum ein Speicher hier besonders wichtig ist

Ein passend dimensionierter Batteriespeicher fängt genau diesen sonst verlorenen Überschuss auf und macht ihn für den späteren Eigenverbrauch nutzbar. Bei einer Nulleinspeisungs-Anlage ist ein Speicher deshalb oft keine Komfortoption, sondern die Voraussetzung dafür, dass sich die Investition überhaupt wirtschaftlich rechnet.

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