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Aufgeschlagenes Buch mit warm leuchtender Glühbirne auf einem Schreibtisch, Sinnbild für verständlich erklärte Strombegriffe.

Stromlexikon

Volleinspeisung

Volleinspeisung einfach erklärt: Definition, Einordnung und was du wissen musst.

Definition

Volleinspeisung ist ein Betriebsmodus einer Photovoltaikanlage, bei dem der gesamte erzeugte Strom ins öffentliche Netz eingespeist wird, ohne Eigenverbrauch im eigenen Haushalt. Der Anlagenbetreiber erhält dafür die volle Einspeisevergütung nach EEG, verzichtet im Gegenzug aber auf die meist wirtschaftlich attraktivere Ersparnis durch Eigenverbrauch.

Nicht jede Solaranlage ist darauf ausgelegt, den Haushalt selbst mit Strom zu versorgen. Bei der Volleinspeisung fließt der komplette erzeugte Strom ins öffentliche Netz, der eigene Verbrauch spielt für die Anlage keine Rolle.

Warum sich das trotzdem lohnen kann

Für Volleinspeise-Anlagen gilt eine eigene, in der Regel höhere Vergütungskategorie als für Anlagen mit Überschusseinspeisung, bei denen zuerst der Eigenverbrauch bedient und nur der Rest eingespeist wird. Wer sein Dach nicht für den eigenen Verbrauch nutzen kann oder will, etwa weil ein Zweitgebäude oder eine reine Freiflächenanlage ansteht, profitiert von dieser separaten Kategorie.

Keine Pflichtentscheidung fürs ganze Leben

Die Wahl zwischen Voll- und Überschusseinspeisung triffst du bei der Anmeldung der Anlage. Für die meisten privaten Dachanlagen mit direktem Haushaltsbezug ist die Überschusseinspeisung mit hohem Eigenverbrauch wirtschaftlich meist die bessere Wahl, weil selbst genutzter Strom teuren Netzbezug erspart.

Verwandte Begriffe: Einspeisevergütung Eigenverbrauch Nulleinspeisung Lokale Strompreise nach Ort → Mehr erfahren →

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