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Aufgeschlagenes Buch mit warm leuchtender Glühbirne auf einem Schreibtisch, Sinnbild für verständlich erklärte Strombegriffe.

Stromlexikon

Regelenergie

Regelenergie einfach erklärt: Definition, Einordnung und was du wissen musst.

Definition

Regelenergie ist die kurzfristig abrufbare Reserveleistung, mit der Übertragungsnetzbetreiber Abweichungen zwischen Stromerzeugung und -verbrauch in Echtzeit ausgleichen und die Netzfrequenz von 50 Hertz stabil halten. Anbieter von Regelenergie, unterteilt in Primärregelung, Sekundärregelung und Minutenreserve, erhalten dafür eine Vergütung über eigene Regelenergiemärkte.

Erzeugung und Verbrauch müssen im Stromnetz in jeder Sekunde übereinstimmen, sonst weicht die Netzfrequenz von ihrem Sollwert 50 Hertz ab. Weichen Prognose und Realität voneinander ab, gleichen die Übertragungsnetzbetreiber die Differenz mit Regelenergie aus.

Drei Stufen mit unterschiedlicher Reaktionszeit

Man unterscheidet drei Arten von Regelleistung:

Wer Regelenergie anbietet

Kraftwerke, Speicher und zunehmend auch größere flexible Verbraucher können sich präqualifizieren und ihre Reserveleistung über eigene Regelenergiemärkte anbieten. Für Haushalte bleibt dieser Markt im Hintergrund, er sorgt aber dafür, dass Abweichungen einzelner Bilanzkreise die Versorgungssicherheit insgesamt nicht gefährden.

Verwandte Begriffe: Bilanzkreis Börsenstrompreis Redispatch Lokale Strompreise nach Ort → Mehr erfahren →

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