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Aufgeschlagenes Buch mit warm leuchtender Glühbirne auf einem Schreibtisch, Sinnbild für verständlich erklärte Strombegriffe.

Stromlexikon

Wärmepumpenstrom

Wärmepumpenstrom einfach erklärt: Definition, Einordnung und was du wissen musst.

Auch: Wärmepumpentarif

Definition

Wärmepumpenstrom ist ein eigener Stromtarif speziell für den Betrieb einer Wärmepumpe, meist günstiger als gewöhnlicher Haushaltsstrom. Häufig wird er über einen separaten Zähler erfasst und ist mit einem reduzierten Netzentgelt nach § 14a EnWG sowie einer steuerbaren Anbindung verknüpft.

Über das Jahr gerechnet verbraucht eine Wärmepumpe erhebliche Strommengen. Damit die Heizkosten kalkulierbar bleiben, haben viele Versorger deshalb eigene Wärmepumpentarife im Programm, die pro Kilowattstunde günstiger sind als normaler Haushaltsstrom.

Getrennte Messung und §14a EnWG

Voraussetzung für den vergünstigten Tarif ist in der Regel eine getrennte Erfassung, entweder über einen eigenen Zähler oder eine gemeinsame Messung mit dem Haushaltsstrom nach neuerer Regelung. Ist die Wärmepumpe zusätzlich als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach §14a EnWG angemeldet, darf der Netzbetreiber ihre Leistung in seltenen Engpasssituationen kurzzeitig reduzieren. Im Gegenzug fällt das Netzentgelt niedriger aus.

Zunehmend lässt sich Wärmepumpenstrom auch mit dynamischen Tarifen kombinieren, um gezielt in günstigen Börsenstunden zu heizen, etwa mithilfe eines Pufferspeichers.

Verwandte Begriffe: Heizstrom Netzentgelt Dynamischer Stromtarif Lokale Strompreise nach Ort → Mehr erfahren →

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