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Aufgeschlagenes Buch mit warm leuchtender Glühbirne auf einem Schreibtisch, Sinnbild für verständlich erklärte Strombegriffe.

Stromlexikon

Sektorenkopplung

Sektorenkopplung einfach erklärt: Definition, Einordnung und was du wissen musst.

Definition

Sektorenkopplung bezeichnet die technische und energiewirtschaftliche Verknüpfung des Stromsektors mit Wärme-, Verkehrs- und Industriesektor, etwa über Wärmepumpen, Elektrofahrzeuge und Power-to-X-Verfahren. Ziel ist, den wachsenden Anteil erneuerbaren Stroms auch außerhalb der klassischen Stromnutzung einzusetzen und fossile Energieträger in anderen Sektoren zu ersetzen.

Lange Zeit liefen Strom-, Wärme- und Verkehrsversorgung weitgehend getrennt voneinander, Öl und Gas heizten, Kraftstoff trieb Fahrzeuge an, Strom versorgte nur Geräte und Beleuchtung. Sektorenkopplung bricht diese Trennung auf, indem sie erneuerbaren Strom gezielt auch für Wärme und Mobilität nutzbar macht.

Wärmepumpe und Elektroauto als Bindeglieder

Eine Wärmepumpe wandelt Strom in Heizwärme um und ersetzt damit fossile Heizkessel, ein Elektroauto tritt an die Stelle des Verbrenners. Beide Anwendungen erhöhen zwar den Stromverbrauch eines Haushalts spürbar, ersetzen dafür aber Öl, Gas oder Kraftstoff durch zunehmend erneuerbar erzeugten Strom.

Warum das deinen Stromtarif betrifft

Mit Wärmepumpe und Wallbox im Haushalt wird der Stromtarif zur zentralen Energie-Ausgabe überhaupt, weit über den klassischen Haushaltsstrom hinaus. Das macht den Tarifvergleich wichtiger, nicht unwichtiger: Ein passender Wärmepumpentarif, netzdienliches Laden und gegebenenfalls ein dynamischer Tarif können die Mehrkosten durch Sektorenkopplung spürbar dämpfen.

Verwandte Begriffe: Wärmepumpenstrom Bidirektionales Laden Netzdienliches Laden Lokale Strompreise nach Ort → Mehr erfahren →

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